Tag #22: Rohk�stliche Halbzeit

In den letzten sieben Tagen muss ich an die 15 kg Bananen und etliche Portionen Salat verdr�ckt haben. Diese Woche war insgesamt sehr interessant und brachte einige Erfahrungen mit sich.�Besonders die sogenannten Entgiftungs-Erscheinungen hatten es in sich. Das Essen Morgens gab es �fters einen gemischten Salat aus einem Salatmix, Pilzen, Tomaten, Leinsamen und etwas �l. Der Kaffee fiel weg und wurde, wenn �berhaupt, durch Mineralwasser ersetzt.

Das Mittagessen bestand �berwiegend�aus Bananen. Gegend Abend gab es dann wieder Blattgr�n, Obst, N�sse und Trockenfr�chte. Im Gegensatz zur Kochkost-Woche, hatte ich in dieser Woche noch kein gro�es Verlangen etwas gekochtes zu essen. Was deutlich zunahm war das Bed�rfnis nach Salat. Die Ver�nderungen - Entgiftung und Verdauung Montag und Dienstag hatte ich starke Kopfschmerzen, war ziemlich m�de und trank ungef�hr ein Drittel Wasser mehr als sonst. So passierte es, dass ich Dienstag Mittag, w�hrend der Mittagspause, beinahe eingeschlafen w�re und letztendlich schon�um 21 Uhr im Bett lag. Am Montag war ich zwar auch schon fr�her als sonst im Bett, aber doch erst um gn�dige 22:30 Uhr.

Am Mittwoch war der Tag der Besserung, da sowohl das Sodbrennen, als auch M�digkeit und Kopfschmerzen verschwunden waren. Der Tag war nicht zum B�ume ausrei�en, aber mir ging es gut und auch die Motivation kehrte langsam zur�ck.

W�hrend dieser beiden Tage �nderten sich auch, im gewissen Ma�, Farbe und Geruch der Ausscheidungen (Urin und Kot). Entgegen g�ngiger Annahmen, f�hrte der h�here Konsum von Bananen nicht zu Verstopfung, sondern insgesamt regulierte sich die Verdauung auf ein Bed�rfnis von�ein bis zwei Toiletteng�ngen�pro Tag, was eine deutliche Verbesserung zu vorher darstellt.

Was ich allerdings sehr irritierend finde ist, dass es keine M�he macht sein Gesch�ft zu erledigen. Es geht so schnell als ob man Durchfall h�tte, die Konsistenz aber vollkommen in Ordnung ist. Es bleiben auch kaum R�ckst�nde f�r das Toilettenpapier �brig. Insgesamt ist dies f�r mich eine sehr ungewohnte Erfahrung.

Wie schon�bei dem ersten Teil des Experimentes, ver�nderte sich bei der Umstellung zur Rohkost wieder mein Hauptbild.�Ab Mittwoch kamen zuerst trockene Stellen links und rechts neben der Nase und ab Donnerstag auch um den Mund herum. An diesen Stellen l�sten sich schuppenartig die Haut. Auch die Kopfhaut l�ste sich vermehrt (starke Schuppenbildung). Heute geht es wiederum, wobei ich mich am Wochenende auch etwas gehen lasse, wenn ich nicht unter Leuten bin - das hei�t, ich spare mir den ansonsten t�glichen Gang unter die Dusche. Die trockenen Hautstellen um die Nase, waren nach circa drei Tagen bereits verschwunden. Leistungsf�higkeit - K�rper & Geist Von der sportlichen Leistungsf�higkeit her, konnte ich die zur�ckgelegte Strecke auf dem Ruderger�t konstant �ber 6300 Meter in�30 Minuten�halten.�Was mir zwischendurch�aufgefallen ist war, dass ich an zwei Tagen zu leichten Wadenkr�mpfen neigte und es mir auch nicht mehr so leicht fiel zu rudern wie vorher. Auch wenn es funktionierte, war es ein wenig anstrengender.

Obwohl ich immer noch nicht viel von Dr. Kawashima als Leistungskontrolle f�r die geistige Leistung halte, so waren Ergebnisse nicht ganz so schlecht wie vorher und sogar so gut, dass ich -�mit einer Ausnahme�-�stets unter meinem biologischen Alter gelandet bin. Diese eine Ausnahme war sogar der�Montag,�an dem�ich die ganze Zeit sehr m�de war und Kopfschmerzen hatte.

Meine Motivation war besser als die vorherigen Tage, aber gegen Ende der Woche kam auch wieder ein kleiner H�nger mit Sehnsucht auf das Wochenende. Vielleicht lag dies zum Teil aber auch an den abendlichen Meditationen, die ich in dieser Woche gemacht habe. �bersicht

Frühstück Überwiegend Salat mit Tomaten und Champignons, dazu ein paar Leinsamen und Öl. Zwischenmahlzeit: Fiel in der Regel aus, ab und zu eine Banane Mittagessen: Bananen Abendessen: Salat, Brokkoli, Champignons, Tomaten, Bananen Spätmahlzeit: Trockenfrüchte, Nüsse und Datteln Gewicht: Montag: 72,2 kg Sonntag: 70,9 kg

Die Peaks waren nicht ganz so stark wie in der Kochkost-Woche Blutdruck: Montag: 124/66 bei einem Puls von 51 Sonntag: 119/66 bei einem Puls von 56 Geistiges Alter: Montag: 38 Jahre Sonntag: 28 Jahre Rudern: Montag: 6402m in 30 Minuten Sonntag: 6353m in 30 Minuten Gefühlslage: Zwischendurch das "Leben" betreffende Gedanken die nicht immer positiv waren, insgesamt aber motiviert und voller Tatendrang Anmerkungen: Tinnitus ist leider zwischendurch immer wieder etwas lauter als vorher Fazit: Freue mich auf eine weitere Rohkost-Woche!

 

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