29: Rohkostphase ebenfalls geschafft!

Somit w�re nun auch die zweite Phase meines Experiments vorbei. Dem vollst�ndigen Fazit m�chte ich einen eigenen Beitrag widmen und dort noch mal alle Erfahrungen zusammenflie�en lassen.

Dieser Beitrag widmet sich haupts�chlich meinen Erfahrungen der vergangen beiden Wochen. Das Essen In dieser Woche gab es nicht mehr ganz so viele Bananen, was daran lag, dass ich pl�tzlich ab Mitte der Woche deutlich weniger Hunger hatte. Diesen abrupten Wechsel fand ich sehr gew�hnungsbed�rftig, da die regelm��igen Mahlzeiten doch sehr eintrainiert sind. Demnach habe ich mehr zu Naschwerk wie N�ssen und Rosinen gegriffen, anstatt zu kompletten Portionen.

Ansonsten gab es, wie die Woche zuvor, viel Salat, Tomaten, Champignons und Bananen, aber auch mal S��kartoffeln, Blumenkohl, Avocado oder Orangen. So ist es f�r mich auch kein Problem gewesen, mich mit Salat und Obst total zu �berfressen, wobei�das V�llegef�hl bei Rohkost nicht so lange anh�lt und das Drama nach sp�testens drei Stunden komplett erledigt ist.

Am�siert betrachte ich die letzten beiden Wochen in der Hinsicht, dass circa 25 kg Bananen durch meinen Magen gewandert sind. Zwar hatte ich auch in den letzten Tagen wieder Lust auf etwas gekochtes, speziell gebackene Kartoffeln, konnte aber leichter standhalten als w�hrend�der Kochkost-Phase. Oft traten die Gel�ste auch dann auf, wenn mir die Packung genau vor der Nase lag. Die Ver�nderungen � Entgiftung und Verdauung In dieser Woche gab es f�r mich nur eine markante Ver�nderung und das war das drastische Eintreten des fehlenden Hungergef�hls bzw. Appetits. Die Ursache daf�r, ist mir allerdings ein R�tsel. Es schien eine gewollte Reaktion meines K�rpers zu sein, da mir sofort w�rmer wurde, sobald ich trotzdem etwas gegessen hatte.

Die "Snacks" waren tendenziell�fetthaltig, was sich direkt in der Verdauung bemerkbar machte. Es "flutschte" nicht mehr so gut wie bei der stark Kohlenhydrat basierten Ern�hrung, war insgesamt aber noch in Ordnung.

Glaubt man den g�ngigen Behauptungen, so dauert eine komplette Entgiftung in meinem Alter ungef�hr drei Jahre und die Erfahrungen der letzten beiden Wochen kratzen gerade mal an der Oberfl�che der Erlebnisse, die man eigentlich haben kann.

Des �fteren habe ich bereits dar�ber gelesen, dass auch die Gedanken entgiftet werden und diesen Eindruck teile ich inzwischen. Vielleicht geh�rt es mit zu meiner generellen Entwicklung, aber ich habe extrem viel �ber mich und meine eigenen Bed�rfnisse, sprich Selbstverantwortung, nachdenken m�ssen. Es sind viele Erinnerungen aus der Vergangenheit hochgekommen und haben zum Teil dabei geholfen, aktuelle Geschehnisse zu verarbeiten. Zus�tzlich sank meine Bereitschaft die Probleme anderer auf mich zu laden bzw. mich f�r deren Probleme verantwortlich zu f�hlen.

Was ich am Rande noch erw�hnen m�chte ist, dass ich den Eindruck hatte, dass der K�rper nicht mehr so aufgedunsen wirkt wie vorher. Dies k�nnte mit dem geringeren Salzkonsum im Zusammenhang stehen. Von einer definierten K�rperform bin ich aber noch weit entfernt. Leistungsf�higkeit � K�rper & Geist Seit ich auf Rohkost umgestellt hatte, war mein Schlafbed�rfnis deutlich h�her als vorher. Dies setzte sich diese Woche fort. Hinzu kam, dass mein Tinnitus nahezu durchg�ngig lauter war, was auch daran liegen kann, dass ich sehr viel st�rker verspannt war als sonst, wobei diese Woche keine Neigung zum Verkrampfen, w�hrend des Ruderns, vorlag.

Zu den Verspannungen habe ich einige Theorien:

  • Mangel an Mineralien, da diese bei der�Entgiftung durch den K�rper stark ben�tigt�werden
  • die letzten Wochen, fast durchg�ngig, jeden Tag gerudert
  • Stress auf der Arbeit, da ein Kollege aktuell in Elternzeit ist (st�ndiges Hin und Her zwischen Telefon und eigentlichen Projekten) Insgesamt kann ich aber sagen, dass ich privat weniger dazu geneigt habe�Dinge aufzuschieben als vorher und so insgesamt auch weniger dar�ber nachdenken musste, was noch zu erledigen ist. Dies ist ein sehr befreiendes Gef�hl gewesen und f�hrt indirekt wieder zu weniger Stress am Abend, da nichts liegen geblieben ist.

Ebenso hatte ich den Eindruck, dass die Erholungsphasen nicht mehr so lang sein m�ssen, was sich sowohl auf den k�rperlichen, als auch geistigen Bereich bezieht. Wer behaupten sollte, dass man mit Rohkost keine Leistung erbringen kann, der irrt gewaltig. �bersicht Das Gewicht lie� sich insgesamt leichter halten und sank kontinuierlich. Ein Hungergef�hl hatte ich an keinem der vergangenen Tage.

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Auch nach der zweiten Woche Rohkost ergaben sich keine Leistungseinbu�en - im Gegenteil! Die Leistungssteigerung war weiterhin vorhanden�und auch die Neigung zu Wadenkr�mpfen tauchte in der zweiten Woche nicht mehr auf. Insgesamt bin ich durchaus zufrieden. Die maximal zur�ckgelegte Strecke war am Montag mit 6503 Metern in einer halben Stunde.

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Bei Blutdruck und Puls ergaben sich f�r mich keine signifikanten Ver�nderungen gegen�ber der Kochkost-Phase. Die Messergebnisse �hnelten sich.

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Wie schon an anderer Stelle angedeutet, halte ich Dr. Kawashimas Gehirnjogging nicht f�r geeignet, um aussagekr�ftige Ergebnisse zu bekommen. Den Zahlen nach waren die Ergebnisse insgesamt besser, wobei ich positive, geistige Ver�nderungen eher auf psychischer Ebene sehe. Dennoch hat es gereicht, um teilweise an alte Werte heranzukommen und in einigen Rubriken neue Rekorde aufzustellen.

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Die letzte Woche noch einmal zusammengefasst:

Bearbeiten Frühstück Überwiegend Salat mit Tomaten und Champignons, dazu ein paar Leinsamen und Öl. Ab Mitte der Woche gar nichts. Zwischenmahlzeit: Rosinen und Nüsse, selten Banane. Mittagessen: Rosinen und Nüsse, teilweise Bananen. Abendessen: Salat, Blumenkohl, Champignons, Tomaten, Bananen, Süßkartoffeln, Spinat Spätmahlzeit: Trockenfrüchte, Nüsse, Datteln, Obst, Reste vom Abendessen Gewicht: Montag: 71,2 kg Sonntag: 70,1 kg

Die Peaks waren nicht ganz so stark wie in der Kochkost-Woche, das Gewicht lässt sich insgesamt konstanter halten. Blutdruck: Montag: 126/77 bei einem Puls von 52 Sonntag: 122/66 bei einem Puls von 49 Geistiges Alter: Montag: 35 Jahre Sonntag: 31 Jahre Rudern: Montag: 6503 in 30 Minuten Sonntag: 6482m in 30 Minuten Gefühlslage: Die das "Leben" betreffenden Gedankenwellen gingen weiter, hin zu mehr Selbst(be)achtung. Aufgaben habe ich nicht so oft auf den Abend verschoben und eher direkt erledigt, was ebenfalls ein entspannendes Gefühl vermittelte. Anmerkungen: Tinnitus war weiterhin sehr laut, zusätzlich war ich verspannter, ohne aber beim Rudern weiter zu Krämpfen zu neigen. Es kam mir so vor, als sei der Körper insgesamt nicht so "aufgedunsen", was an weniger Salz in den Lebensmitteln liegen könnte. Fazit: Insgesamt eine schöne und eine Interessante Erfahrung, aber es fehlt mir noch an Rezeptideen, die ich mir mit der Zeit bestimmt noch aneignen werde. Meinem Eindruck nach wirkt sich diese Form der Ernährung sowohl auf psychischer als auch physischer Ebene positiv aus.

Mehr dazu in einem Extrabeitrag!

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