Z�hne - Was kann man f�r sie tun?

Die Z�hne sind unser wichtigstes Werkzeug, solange wir nicht auf feste Nahrung verzichten wollen. Sie dienen zum Zerkleinern der Nahrung und bestehen aus verschiedenen Schichten. Dem Zahnschmelz, dem Zahnbein, dem Zahnmark und der Zahnwurzel.

Der Zahnschmelz ist das h�rteste Material in unserem K�rper und besteht im wesentlichen aus Calcium und Phosphat. Horror f�r jeden von uns, d�rfte das Thema Karies sein.�Karies entsteht, wenn unsere Mundflora �bers�uert. Diese S�ure wird durch Kariesbakterien�produziert, dringt in den Zahnschmelz ein und l�st Calcium und Phosphat heraus. Je nach Veranlagung, entstehen dann (mehr oder weniger schnell) die kleinen schwarzen L�cher auf der Zahnoberfl�che.

Eines der bekannteren B�cher�verspricht nicht nur das Verschwinden von Karies, sondern auch das Zuwachsen bereits vorhandener�L�cher. Laut einiger Berichte, propagiert der Autor�eine fleischlastige�Ern�hrung. Allerdings gibt es auch vegane M�glichkeiten gegen Karies und diesen m�chte ich mich in diesem Artikel�widmen.

Die nun folgenden Informationen stammen aus unterschiedlichen Quellen, teilweise Erfahrungsberichten ohne wissenschaftlichen Hintergrund. Sollte sich jemand nach dem Lesen dazu inspiriert f�hlen, das ein oder andere auszuprobieren, so macht er dies auf eigene Gefahr.

Ern�hrung

Was die Heilung bereits vorhandener L�cher angeht, findet man unterschiedliche Aussagen im Netz. Was aber feststeht ist, dass in der Nacht unsere�Z�hne �ber den Speichel remineralisiert�und kleinere Verluste dadurch ausgeglichen werden k�nnen.

Da ein Loch erst mal ein Loch ist, sollte man sich meiner Meinung nach zun�chst auf die Vermeidung von Karies konzentrieren und auf seine Ern�hrung achten.�Die S�ure in unserem Mund entsteht durch Bakterien, die die aufgenommene�Nahrung verarbeiten�und dabei S�ure bilden.

Ein Ansatz w�re es, sich basisch zu ern�hren und auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten, oder zumindest den Konsum einzuschr�nken. Eine basische Ern�hrung ist vom Prinzip her reich an Mineralien und Vitalstoffen, wobei S�ure bildende Lebensmittel gemieden werden.

Lebensmittel, die reich an Mineralien sind, sind zum Beispiel Algen, Kr�uter, Salate, Gem�se und N�sse. Einen besonders guten Ruf haben die Pflanzen mit viel Blattgr�n. Wer also viel Salat und gr�nes Gem�se zu sich nimmt, tut auch seinen Z�hnen etwas gutes!

Desinfizieren

Es gibt verschiedene M�glichkeiten den Bakterien in unserem Mund das Leben schwer zu machen. Eine davon ist das sogenannte �l-Ziehen.�Hierbei wird empfohlen, f�r eine Dauer von 20 Minuten, den Mund mit einem �l auszusp�len und es anschlie�end auszuspucken. Die Dauer ist daf�r entscheidend, damit das �l in die Zahntaschen gelangen kann und dort dann Bakterien abt�tet. Laut Zentrum der Gesundheit�kann zum Beispiel Sesam-, Sonnenblumen- oder Kokos�l verwendet werden.

Eine weitere M�glichkeit zum Desinfizieren ist das Sp�len mit Teebaum�l. Teebaum�l ist allerdings nicht mit normalen �len zu vergleichen, da es weder �ber eine z�hfl�ssige Konsistenz verf�gt, noch einen �ligen Geschmack hat. Man bekommt Teebaum�l in kleinen Flaschen und kann f�r den normalen Gebrauch einfach ein paar Tropfen in ein Glas Wasser geben und damit den Mund aussp�len. Ob hier ebenfalls eine gewisse Dauer notwendig ist wei� ich leider nicht, denke aber mal, dass die Desinfektion�vom Wirkprinzip her �hnlich funktioniert wie beim normalen �l.

Birkenzucker / Xylitol

Xylitol ist ein Zuckerersatzstoff und nimmt f�r mich einen Platz zwischen Ern�hrung und Supplementierung ein. Studien sollen seit mehr als 30 Jahren belegen, dass bei der Verwendung von Xylitol deutlich weniger Karies vorkommt, als bei der Verwendung von raffiniertem Zucker.

Die Bestandteile des Birkenzuckers sollen von den S�ure produzierenden Bakterien nicht verwertet werden k�nnen, was diese wiederum aushungern l�sst und auf diese Art und Weise eine Entstehung von Karies verhindert.

Im Internet erh�ltlich sind Xylitol-Produkte zum Beispiel als�Zahnpflege-Kaugummies, Lutschtabletten oder in kristalliner�Form (Zucker).

Wer t�glich seinen Mund mit Xylitol aussp�lt (ca. 20 Minuten), soll deutlich weniger anf�llig f�r Karies sein. Sogar das Putzen der Z�hne soll damit m�glich sein.

Supplementierung

Vitamin D unterst�tzt bei der Einlagerung von Calcium in Knochen und Z�hne, ist eigentlich ein Hormon und wird von unserem K�rper unter Sonnenbestrahlung selbst produziert. Laut einiger Interviews (zum Beispiel mit R�diger Dahlke) liegt�in unseren Breitengraden generell ein Mangel vor, da Sonnenscheindauer und -einstrahlungswinkel nicht ausreichend ist, um genug Vitamin D produzieren zu k�nnen.

In dem englisch sprachigen Video�My raw vegan tooth disaster�supplementiert Shanna Allen mit Vitamin D und zeigt einige erstaunliche Vorher-Nachher-Bilder mit deutlich sichtbaren Unterschieden. Anfangs waren die Z�hne fleckig und ein paar Wochen sp�ter deutlich wei�er mit kaum noch sichtbaren Verf�rbungen.

Wer keine Nahrungserg�nzungsmittel zu sich nehmen m�chte, kann alternativ auf eine sogenannte Tageslichtlampe zur�ckgreifen. F�r weitere Informationen hierzu, kann man sich vertrauensvoll an die Suchmaschine seiner Wahl wenden.

Weiterhin halte ich es f�r sinnvoll Chlorella zu verwenden, da diese Alge sehr mineralienhaltig ist und diverse Giftstoffe bereits im Darm gebunden werden. Dies schont die Reserven des K�rpers und vielleicht auch die Reserven der Z�hne.

Unterst�tzung durch Kr�uter

Fr�her kam�zur Behandlung von Beinbr�chen das Kraut Beinwell zum Einsatz. Es wurde �u�erlich verwendet und sollte die�Neubildung Knochens unterst�tzen.

F�r die Z�hne hat man die M�glichkeit einen Sud aus�Beinwellwurzel herzustellen. Auch hier wird empfohlen, die Fl�ssigkeit f�r ca. 20 Minuten im Mund zu behalten. Ebenso findet man im Internet�Beinwellblatt-Tinktur, welche�aber nicht so wirksam sein soll wie Beinwellwurzel.

Fazit und eigene Eindr�cke

Besonders bei Rohk�stlern ist der Ruf der Zahngesundheit nicht der beste. Auch bei mir fingen an einem Zahn starke Probleme an, nachdem ich eine 100% Rohkostphase hinter mir hatte. Meiner Meinung nach h�ngt dies damit zusammen, dass Obst am Anfang zu einer starken Entgiftung des K�rpers f�hrt und dieser dabei�die Mineraliendepots des K�rpers aufs h�chste beansprucht.�Der Zahnschmelz wird weicher und der Zahn anf�lliger, wobei dies bestimmt auch mit einer gewissen Veranlagung zusammen h�ngt.

Um den Problemen entgegen zu wirken, hatte�ich zun�chst mit der Verwendung von Beinwell und einer Supplementierung mit Calcium-Tabletten begonnen. Dies alleine wirkte aber nicht so, wie ich es mir erhofft hatte und f�hrte zus�tzlich zu Verstopfung.

Sp�ter wechselte ich zu einer Supplementierung mit Vitamin D und tauschte meine aktuelle�Zahnpasta aus nat�rlichen Kr�utern gegen eine Zahnpasta mit Fluorid aus. Hier konnte ich nach relativ kurzer Zeit eine subjektive Verbesserung wahrnehmen.�Einige dunkle Stellen verschwanden sogar komplett, aber leider nicht alle.

Da Fluorid den Ruf hat sich nicht nur in den Z�hnen, sondern auch an anderen Stellen im K�rper festzusetzen, werde ich langfristig�wieder versuchen auf nat�rlichere Zahnpflege-Produkte zur�ckzugreifen.

Falls jemand noch etwas erg�nzen m�chte, oder eine Frage hat, freue ich mich �ber einen Kommentar!

Quellen

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