IMHO: Streik bei der Deutschen Bahn

Wieder mal, zum �rger vieler Pendler, gehen die Mitglieder der GDL�auf die Barrikaden. Von keiner anderen Gewerkschaft habe ich innerhalb des letzten Jahres so viel geh�rt, wie von der Gewerkschaft der Lokomotivf�hrer, mit dem Bundesvorsitzenden Claus Weselsky.

In Radio und Nachrichten kommt die Gewerkschaft aktuell nicht gut weg und auch die Politik hat sich bereits zu Wort gemeldet. So sprach sich j�ngst Alexander Dobrindt f�r strengere Streikregeln aus.

�ber diese Aussprache, kann ich allerdings nur schmunzeln (vielleicht sogar eher den Kopf sch�tteln). Die Deutsche Bahn AG wurde am 1. Januar 1994 gegr�ndet und befindet sich zu 100% in staatlicher Hand. Wie das genau in einer Aktiengesellschaft funktioniert wei� ich nicht, aber soviel ich wei�, werden Gewinne auch an die Anteilseigner ausgesch�ttet, was hier die Bundesrepublik Deutschland ist.

Verkehrsminister Dobrindt ist in meinen Augen ein Vertreter der Bundesrepublik Deutschland, welche wiederum stark an Gewinnen der Deutschen Bahn interessiert sein d�rfte. Dass diese dann am liebsten auf die Streik-Aktionen verzichten w�rde, ist irgendwie klar.

Dies macht Dobrindt, meiner Meinung nach, eigentlich zu einem indirekten Arbeitgeber und ich f�nde es katastrophal, wenn auf diese Art und Weise das Streikrecht beschnitten wird.

Stellt euch mal vor ihr streikt und euer Chef stellt sich vor euch und sagt "Ihr d�rft nicht so viel streiken, meine Gewinne gehen dadurch zur�ck", was ja eigentlich auch das Druckmittel eines Streiks ist.

W�re dies eine legalisierte Beschneidung der Grundrechte? Ich hoffe nicht, dass es so weit kommt ... es reicht schon, wenn eine Maut eingef�hrt wird, die keiner haben will.

Ich finde es gut, dass die GDL streikt, wenn man nicht selbst f�r seine Interessen eintritt, macht es schlie�lich keiner.

In dem Sinne w�nsche ich trotzdem allen eine gute Fahrt, �ob mit oder ohne Bahn.

Quellen

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