08: Reise nach Nirgendwo - Auf der Suche nach Begeisterung

Zur Zeit findet vieles hinter den Kulissen statt. Einen Teil meiner Seele habe ich an einen anonymen Blog verschenkt und nutze diesen um mich auzuk***** ... mitzuteilen. Teilweise finde ich es schade dies nicht hier machen zu k�nnen. In diesem Blog unterliege ich allerdings der Impressumspflicht, was mich letztendlich davon abh�lt einen Seelenstriptease zu veranstalten.

Es w�re sch�n wenn gerade alles bunt w�re, im Sinne von vielf�ltig, was es aber leider nicht ist.�Wie es bei buntbegeisterten Menschen oft der Fall ist, �ndern sich die Interessen nach einer gewissen Zeit.�Bei mir ist es gerade so, dass ich vor einer gro�en leeren Kiste stehe, die eigentlich etwas beinhalten sollte. Diese Kiste enth�lt�aber nichts wonach ich gerade greifen k�nnte.

Doch auch dieser Zustand formt eine kleine Idee: Finde doch heraus wie man Interessen findet und erz�hle davon!

Was mich schon im letzten Jahr immer wieder mal in den Fingern gejuckt hat ist kleine Videos f�r�YouTube zu machen. Allerdings habe ich auch Angst mich dort zu zeigen, zu pr�sentieren. Ein ambivalenter Wunsch, eher Schrei, nach Aufmerksamkeit und die Sorge nicht mit der Aufmerksamkeit klar zu kommen und sich somit doch wieder zu verstecken. Ablehnung zu finden anstatt gew�nschte F�rsprache. Je l�nger ich mich damit besch�ftige, desto st�rker schwingt das Pendel zwischen Ja und Nein hin und her - wobei es zwar nicht im�Tod, aber oft beim�Nein endet.�Wie sch�n es w�re alle reglementierenden Gedanken, s�mtlichen Mindfuck, einfach in die Luft zu heben und vom Wind davontragen zu lassen.

Um mit diesen �ngsten besser umgehen zu k�nnen, w�re es bestimmt auch eine gute �bung es einfach�zu machen.

Viele Einschr�nkungen legt man sich selbst auf und auch hier�im Blog�habe ich mich schon selbst zur�ckgehalten und etwas nicht gemacht, obwohl es mir ein Bed�rfnis war. Viele private Dinge erz�hle ich hier nicht, weil die meisten Seitenaufrufe einfach �ber das Thema "Vegan" generiert werden. So ist es zwar mein Blog, aber ich nutze ihn nicht immer�f�r mich - das sollte ich wohl mal �ndern! Meine Stadt, meine Bedingungen! ;-)

An vielen Menschen bewundere ich Ihre Kreativit�t, wie sie ihre Gedanken ausdr�cken k�nnen, sei es nun in Bildern, Texten, Musik oder Aktionen. Kreativit�t hat f�r mich auch nicht immer etwas mit Kunst zu tun - Kreativit�t bedeutet f�r mich sein Selbst�ein St�ck weit ausleben zu k�nnen, Impulsen zu folgen, Ideen zu verwirklichen, vorbei an der Masse zu denken, unkonventionell zu handeln, vielleicht sogar Inspiration zu sein und anderen Menschen beim Tr�umen zu helfen.

Heute bin ich kaum noch kreativ und denke wehm�tig an meine Kindheit zur�ck, als ich noch zeichnete, mich inneren und �u�eren Bildern hingab, Spa� daran hatte Worte zu andersartigen Bildern zu verkn�pfen (Kuhsine hihi) und gro�e H�hlen schuf um�mich vor Monstern zu verstecken. Doch je �lter ich wurde, je mehr Verantwortung ich f�r mich selbst �bernommen habe, desto mehr verschwand auch die Tr�umerei. Auf die Art und Weise verdirbt Geld auf jeden Fall den Charakter. "Du selbst zu sein, in einer Welt die dich st�ndig anders haben will, ist die gr��te Errungenschaft" (Ralph Waldo Emerson). Es f�hlt sich f�r mich so an als sei ich blockiert und meine damalige Kreativit�t heute nicht mehr vorhanden, abgestorben durch den Lauf der Zeit und das Anpassen an andere Menschen, die ab einem gewissen Alter einfach kein Kind mehr sein wollten. Ich bewundere jeden, der sich seine Kreativit�t bis in das Erwachsenenalter bewahren kann und konnte.

Vermutlich ist es dieses mal keine Suche nach neuen Interessen, sondern eine Suche nach mir selbst. Ein wenig Angst, was ich unterwegs�finden werde, habe ich ja schon ...

 

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