Fallen während der Selbstfindung

Es ist nicht nur immer das ber�hmte Prokrastinieren, was uns davon abh�lt die Dinge zu erledigen, die wir eigentlich erledigen wollte.

Hier ein kleiner Auszug der Fallen, in die ich selbst immer wieder tappe und mein Ziel der Selbstfindung aus den Augen verliere und/oder mich nicht mehr so anstrenge, wie es vielleicht notwendig w�re.

  1. "Rette mich"-Falle Manchmal wie eine kleine Schockstarre, aber auf jeden Fall eine super Gelegenheit, s�mtliche Verantwortung abzugeben und gleichzeitig handlungsunf�hig zu werden. Die Erwartung, dass jemand anderes die Probleme f�r mich l�st. Das Doofe ist: es findet sich niemand der das macht und es passiert nichts.
  2. Konkurrierende Bed�rfnisse Jedes Bed�rfnis darf man sich erlauben und zugestehen, was nicht immer mit einem Ausleben gleichzusetzen ist. Es gibt aber auch Bed�rfnisse, f�r deren Erf�llung man sich in entgegengesetzte Richtungen bewegen m�sste. Zum Beispiel ein Couchtag und Leute kennen lernen!�Diese beiden Bed�rfnisse lassen sich nur schwer miteinander vereinbaren, was zu schweren Entscheidungen f�hren kann.
  3. "Ich bin schon angekommen"-Falle Das eigentliche Ziel ist zwar noch nicht erreicht, aber es f�hlt sich so gut an, dass man gar nicht mehr daran denkt, dass man urspr�nglich ganz woanders sein�wollte. Vergleichbar ist dies mit der Argonautensage und dem Stopp auf der Insel Lemnos.
  4. "Ich muss noch dieses / jenes / welches"-Falle Bevor ich nicht mindestens drei B�cher zu einem bestimmten Thema gelesen habe, bin ich nicht richtig vorbereitet und wenn ich nicht mindestens drei Wochen am St�ck gelernt habe, klappt meine Pr�fung sowieso nicht. Es muss ein ganz bestimmtes Salz sein, damit ich dieses eine Gericht kochen kann und bevor hier nicht aufger�umt ist, kann ich auch niemanden in meine Wohnung lassen. Ist das so? So wird das nie etwas!
  5. "Nachl�ufer"-Falle Da sieht man einen Menschen der total charismatisch, begeisterungsf�hig, fr�hlich und erfolgreich wirkt und auch noch so nett ist, jedem seinen Weg des Erfolges mitzuteilen. Auf eines sollte man aber darauf achten: Es ist der Weg dieses Menschen und somit nicht zwangsweise auch vereinbar mit dem eigenen Weg, was auch f�r die angewendeten Methoden gilt. Wir haben alle ein eigenes Leben, mit eigenen Problemen und Urspr�ngen - einzelne Methoden k�nnen funktionieren, m�ssen aber nicht. Bleib ein Unikat und werde keine Kopie!
  6. "Like"- oder "Fremdbest�tigungs"-Falle Best�tigung ist toll, aber wenn man anf�ngt Handeln und Motivation so auszurichten, um ein Maximum an Best�tigung zu erhalten, l�uft meiner Meinung nach irgendwas falsch. Ich f�r mich versuche in Zukunft die Best�tigung aus dem zu gewinnen, was ich tue. Mich daran erinnern welchen Spa� es machen kann Dinge auszuprobieren und zu entdecken.
  7. "Ich kann das nicht"-Falle Wenn �ngste im Spiel sind, kann diese Falle schwer zu �berwinden sein. Auch wenn es auf physikalischer Ebene ein leichtes w�re diese eine Sachen zu machen, so macht man sie letztendlich doch nicht und best�rkt sich durch st�ndiges Wiederholen von "Ich kann das nicht" nur selbst in den eigenen, falschen Annahmen. Manchmal w�re es vielleicht doch besser, einfach zu machen.
  8. "Ich habe keine Zeit"-Falle Bedarf es hier einer Erkl�rung? Chronisch verplant und am Ende dann doch nur in die Flimmerkiste�geschaut, Computer gespielt oder etwas anderes gemacht, was ganz weit von dem entfernt war, was man urspr�nglich machen wollte.

Wie sieht es bei dir aus? Was hindert dich daran auf deinem Weg zu bleiben oder ihn fortzusetzen? Schreib es doch einfach in die Kommentare!

Mit etwas anderer Wortwahl, eine Erkl�rung der Punkte als Video auf YouTube:

https://youtu.be/9IgqnxUU_84

 

 

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