Wandern

Wandern

Es ist endlich Wochenende und die Zeit erlaubt es den Tag auf andere Weise zu verbringen.

Ab und an erkunde ich die Gegend und gehe Wandern oder Spazieren. Angestiftet hat mich dazu die liebe Julia vom Blog�Freudenwege. Wenn sie wandern geht nimmt sie die Umgebung auf eine ganz spezielle und intensive Art und Weise wahr. Manchnmal beneide ich sie darum, weil es mir nur um die Bewegung geht und das Gef�hl etwas geschafft zu haben. Wenn ich wei�, dass ich �ber 15 Kilometer zu Fu� gegangen bin, macht mich das irgendwie zufrieden.

Am liebsten sind mir Laubw�lder mit einem dichten Bl�tterdach, irgendwie f�hle ich mich darunter geborgen und habe das Gef�hl, dass meine Seele freier Atmen kann. Der Alltagsstress ist wie weggeblasen und ich bekomme kaum noch etwas mit. Rieche nicht wirklich etwas, h�re nur wenig hin und auch die Details um mich herum verblassen einfach. Nat�rlich bin ich noch da und sehe Bl�tter und B�ume, aber irgendwie bin ich auch nicht da und tauche mit meiner Aufmerksamkeit�in die Luft um mich herum ein.

Es ist f�r mich ein ganz spezielles Gef�hl, bei dem der Stress und die Gedanken des Alltags keine Rolle mehr spielen und diese einfach mit der Umwelt verschmelzen und flie�en gelassen werden k�nnen. Andere Menschen w�rden das wohl eher als "Abschalten" bezeichnen.

Aber ich genie�e auch nicht nur die W�lder, sondern mag es auch wenn Fl�sse oder B�che Ger�usche von sich geben und man ein beruhigendes Rauschen oder Gluckern h�rt. Selbst hier im Ruhrgebiet, fernab der Berge, findet man einzelne Gebiete mit einer herrlichen Aussicht, bei der man seine Blicke �ber Gew�sser, Wiesen und Felder streifen lassen kann. Auch dieser Anblick kann den Alltag vergessen lassen.

Besonders freue ich mich, wenn man unterwegs an freien Obstb�umen oder Beerenstr�uchern vorbeikommt und ein wenig sammeln darf. Die Hauptzeit ist inzwischen zwar vorbei, aber vereinzelt gibt es immer noch ein paar Birnen, �pfel oder Brombeeren zu sehen, von denen man ohne schlechtes Gewissen stibitzen darf. (Wer die Seite noch nicht kennt, sollte man einen Blick auf www.mundraub.org werfen). Ab und an findet man auch abgeerntete Felder, von�denen der Bauer erlaubt das liegen gebliebenen Gem�se aufzusammeln.

F�r mich ist die Bewegung etwas ganz wichtiges, weil sie hilft Stress abzubauen, den Alltag zu vergessen und es unterwegs, selbst in der direkten Nachbarschaft, viele neue Dinge zu entdecken gibt. Dies hilft dabei depressive Gedanken zu verscheuchen, sich besser zu f�hlen und etwas gutes f�r den eigenen K�rper zu tun.

Mein Tipp an jeden der dies hier lesen sollte: Geh ab und zu raus und genie�e die Natur, sie hilft dich freier Atmen zu lassen und besser zu f�hlen!

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