Schweigeseminar - Teil 1

Schweigeseminar - Teil 1

Letzte Woche nahm ich an einem f�nft�gigen Schweigeseminar teil. Abz�glich An- und Abreise bedeutete dies drei Tage lang innehalten und sich im inneren und �u�eren Schweigen zu �ben.

Das Schweigen selbst begann Montag Nachmittag und endete Donnerstag Abend. In der Zwischenzeit hie� es Klappe halten und versuchen sich auf das zu konzentrieren, was man gerade macht. Ob dies eine Meditation war, eine Yoga-�bung, Essen oder einfach nur in den Pausen bei seinem Atem zu bleiben.

Der Montag Morgen begann f�r mich sehr fr�h, da ich bereits um 6 Uhr Richtung Taunus aufbrechen wollte. Um halb elf sollte der Kurs beginnen. Die Vorfreude auf eine spannende Woche - und die M�glichkeit einige Menschen aus einem vorangegangenen MBSR-Kurs wieder sehen zu k�nnen, machte sich bereits durch Adrenalin im Blut bemerkbar und vertrieb die letzte M�digkeit.

Die Fahrt dauerte gut drei Stunden und ich kam ohne gro�e Umwege am Exerzitienhaus in Hofheim an. Eine andere Bezeichnung f�r das Haus ist�"Franziskanisches Zentrum f�r Begegnung und Stille" und dieses erweckte, trotz Gr�ndst�cksmauern, einen modernen und absolut nicht kl�sterlichen Eindruck. Die Parkpl�tze waren direkt vor der Haust�r und es gab einen wundersch�nen Garten mit Obstb�umen, Wiese und sogar einem eigenen Kr�uter- und Gem�segarten. Aber auch Mittendrin fanden sich uns bekannte Pflanzen wie ein paar Knollen Fenchel.

Direkt hinter den Parkplatz lag der Waldrand, von dem aus man eine Tour, mit �ber 42 Kilometer Wanderwegen, beginnen konnte. Zum Wandern sollte leider nur kurz in der Mittagspause Zeit zu finden sein.

Wie auch immer ... angekommen, die Taschen aufs Zimmer und ein wenig die Gegend erkunden. Nach und nach trudelten alle Teilnehmer ein. Einige kannte ich bereits und es gab zum Wiedersehen die ein oder andere Umarmung. Was Alter, Geschlecht und Beruf anging, ergab sich mal wieder eine bunte Mischung "suchender" Menschen.

Der Kursleiter holte p�nktlich alle Teilnehmer am Empfang ab und es ging direkt zur Aula - unserem Meditationsraum f�r die n�chsten Tage. Nach einer kurzen Einf�hrung und Vorstellungsrunde aller Anwesenden, begannen wir auch schon mit der ersten Meditation. Kurz darauf das erste Mittagessen, was sich f�r mich, als Veganer, als sehr interessant herausstellen sollte, beziehungsweise die gesamte Verpflegung.

Der Kurs war in der Tat sehr erholsam, weil man sich um das Essen und das ganze Drumherum nicht k�mmern musste, aber dennoch hie� es in den n�chsten Tag von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr volles Programm, mit vielen Sitz- und Gehmeditationen, gemischt mit leichten Yoga-�bungen.

Ein Tag hatte ungef�hr folgenden Ablauf:

07:00 - 08:00 Uhr: Meditation �ber Dankbarkeit, Yoga-Praxis, Sitzmeditation 08:00 - 09:00 Uhr: Fr�hst�ck & Pause 09:00 - 10:30 Uhr: Sitzmeditation, Gehmeditation, Sitzmeditation 11:00 - 12:15 Uhr: Sitzmeditation, Yoga-Praxis, Vortrag 12:15 - 15:00 Uhr: Mittagessen & Pause Ab 13:00 Uhr: Einzelgespr�che mit dem Kursleiter Ab 14:00 Uhr: Kaffee, Tee, Kuchen 15:00 - 16:30 Uhr: Sitzmeditation, Gehmeditation, eine gef�hrte Meditation 17:00 - 18:30 Uhr: Body Scan, Sitzmeditation, Yoga-Praxis 18:30 - 20:00 Uhr: Abendessen & Pause 20:00 - 21:00 Uhr: Sitzmeditation, Gehmeditation, Meditation �ber Gleichmut

Am ersten Tag war noch nicht viel los, aber an den kommenden Tagen sollte es dann ans Eingemachte gehen ... Fortsetzung folgt

Beitragsbild Lizenz: CC0 Autor:�https://pixabay.com/de/users/Fuhrer-5100825/ Quelle:�https://pixabay.com/de/sch%C3%BCssel-tibetischen-meditation-2229455/

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