Einheit 3 - Selbstliebe, Selbstwert, Dankbarkeit und Meditation

Ist das �berhaupt ein Thema f�r M�nner? Vielleicht ja, vielleicht nein.

Die dritte Einheit des Wohlf�hl-Sommer Kurses war eine etwa 10 min�tige Meditation, die man sich drei Tage hintereinander, jeweils ein mal pro Tag, anh�ren sollte. Das Thema dieser Meditation w�rde ich am ehesten mit Selbstliebe und Dankbarkeit umschreiben.

Wie steht es denn nun um Selbstliebe der M�nner? Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung. Mit dem F�hlen ist es immer so eine Sache, da man letztendlich nur wei�, wie man sich selbst f�hlt, wobei es auch Menschen gibt, die sich nicht selbst wahrnehmen k�nnen. Wie andere sich f�hlen kann man in der Regel nur vermuten, selbst wenn man das Gleiche erlebt hat.

Wollen M�nner geliebt, oder zumindest gemocht werden? Ja, ich denke schon, alles andere w�re wohl eher pathologisch. Die Wege, durch die M�nner versuchen "anerkannt" zu werden, sind meiner Meinung nach anders als bei Frauen. Ich vermute M�nner orientieren sich mehr an Leistung, Geld und Statussymbolen wie Sportwagen und H�usern. Manche schm�cken sich mit einer aufgestylten Freundin oder trainieren sich selbst einen muskul�sen K�rper an. Dies sind aber oft nur Mechanismen, um zu wenig Selbstwert auszugleichen.

Selbstwert kommt am sinnvollsten von Innen. Ein Wert den man sich selbst gibt, auch wenn man krank ist, nicht das leisten kann, was andere leisten k�nnen. Dass man sich selbst dann einen Wert zuschreibt, wenn man arm wie eine Kirchenmaus sein sollte. Ein Wert der unabh�ngig von dem Wert ist, den andere Menschen in einem sehen. Ein Wert, der nicht an Bedingungen gekn�pft ist. Dies von anderen zu verlangen mag nat�rlich sein, aber ebenso instabil.

Wer f�r etwas dankbar ist, freut sich unter Umst�nden �ber etwas. Hat das Gef�hl ihm sei etwas positives widerfahren. Zufriedenheit ist super, jedoch sollte man in meinen Augen auch aufpassen, dass man sich damit nicht selbst etwas vorl�gt und versucht zwanghaft dankbar zu sein. F�r mich geh�rt es auch dazu, zu lernen, an welchen Stellen man dankbar sein sollte und wann man den Mut aufbringen sollte etwas einzufordern und f�r sich selbst einzustehen.

Meditation ist nun seit fast neun Jahren ein fester Bestandteil in meinem Leben. Alles fing mit dem Besuch eines buddhistischen Zentrums in Unna an und nahm richtig Fahrt auf, nachdem ich in einem MBSR Kurs mitgemacht habe. Inzwischen bin ich ziemlich eingeschossen auf Meditation auf den Atem und lasse nur wenige Alternativen zu. Aus diesem Grund habe ich die Meditation aus dem Wohlf�hl-Kurs auch lediglich zwei mal angeh�rt.

Inzwischen soll es genug Studien geben, ohne auch nur eine einzige davon jemals gelesen zu haben, die eine positive Wirkung von Meditation best�tigen. Man konnte sogar feststellen, dass sich das Gehirn dabei ver�ndert. Meditation ist f�r mich ein Werkzeug um sich selbst n�her zu kommen und sich zu sp�ren. Einen Bezug zu sich selbst herzustellen und gleichzeitig mehr Gelassenheit zu empfinden. In der Tendenz, so behaupte ich, dass M�nner einen gr��eren Nutzen von Meditation haben, da sie eher dazu neigen, sich von ihren Gef�hlen abzuwenden.

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