Gerne hätte ich an dieser Stelle ein wenig über Ben Void geschrieben, bin auf meiner Suche aber leider nicht auf sinnvolle Informationen gestoßen. Wer Ben Void ist kann ich nur erraten, aber er scheint nicht nur Autor, sondern auch eine Zeit lang als Blogger aktiv gewesen zu sein – was vielleicht auch die Art dieses philosophischen Buches erklärt.

Update Zufälle gibt es 🙂 … bei Recherchen ist Ben Void auch auf diese Rezension gestoßen und hat mich per E-Mail angeschrieben und sich sogar bedankt. Außerdem hat er mir erlaubt den Link zu seiner Facebook-Seite zu posten! So ein Feedback lässt in mir ein sehr schönes Gefühl zurück und erfüllt mich ein klein wenig mit Stolz!

Aufbau und Inhalt

Der Inhalt besteht aus einer Sammlung einzelner Essays, also in sich abgeschlossener Geschichten und ist in 21 Kapitel unterteilt. Lässt man Vor- und Schlusswort außer acht, bleiben 19 einzelne Geschichten.

Die Essays sind relativ kurz gehalten und widmen sich immer einen bestimmten Gleichnis, was den Leser mit tiefer gehenden Fragen selbst zum Denken anregen soll. Die Essays lesen sich wie persönliche Erlebnisse des Autors, der mit eingestreuten Fragen auf bestimmte, durchaus gesellschaftskritische, Inhalte eingeht, die einen Menschen daran hindern ein Individuum zu sein oder zu werden.

Wer einen Fahrplan zur Selbstfindung ersehnt, wird in diesem Buch vergebens danach Ausschau halten. Was im Vordergrund steht sind ständiges Fragen und Hinterfragen von anderen, sich selbst und dem eigenen Handeln.

Meine Meinung

Ursprünglich war dieses Buch für mich, aufgrund seiner geringen Seitenzahl, als Lückenfüller gedacht. Beim Lesen überraschte es mich deutlich, da ich den Inhalt schlichtweg nicht erwartet hatte. Auf eine philosophische Art und Weise regt es zum Denken an und half mir dabei, Gedanken über mein Selbst, meine Individualität zu machen – was ich bisher eher Lebensratgebern und nicht der Philosophie zugeschrieben hatte.

Dadurch, dass der Leser zum Selber-Denken angeregt wird, besitzen die Erkenntnisse, die man mit Hilfe dieses Buch vielleicht erlangt, viel mehr tiefe als irgendein Plan von A-Z.

Der Inhalt dieses Buches hat mich absolut überrascht und das ein oder andere Kapitel, werde ich bestimmt noch mal durchlesen, um mir ein paar sinnvolle Fragen erneut ins Gedächtnis zu rufen.

Der Preis ist meiner Meinung nach noch ok, ein Zehner hätte es aber auch getan (finde ich). Auf der Homepage wird für Neugierige eine Leseprobe bereitgestellt.

Weitere Informationen

Titel: Mögliches, Allzumögliches – Kompromißlose Essays vom anderen Ende der Denkbarkeit Autor: Ben Void Herausgeber: Edition Esoterick ISBN: 978-3-936830-40-8 Preis: 13,90 € Homepage: Buchvorstellung bei Esoterick.net, Facebook-Autorenseite Sonstige Informationen: 120 Seiten

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